Sonntag, 28. April 2013

Schupfnudeln

Die Schupfnudel
Schupfnudel, Schupfnudla, Bubaspitz

Der Name Schupfnudel kommt von der Form und vom Aussehen der Nudel, und hat nichts mit der Zusammensetzung der Zutaten zu tun.. Es gibt kein original Rezept, sondern nur viele unterschiedliche und regionale Zubereitungsarten, von denen fast jede den Anspruch auf Originalität erhebt.

Schupfnudeln waren als Gericht der Landsknechte bereits während des Dreißigjährigen Krieges bekannt: Die Soldaten formten aus der ihnen zugeteilten Mehlration und Wasser längliche Nudeln. Mit Import und Anbau der Kartoffel im 17. Jahrhundert in Deutschland wurde das Rezept erweitert und es entwickelten sich je nach Region unterschiedliche Rezepte und Zubereitungsarten.

Der Name kommt aus dem ländlichen. Schupfen bedeutet rollen oder wälzen.

Zutaten für die Schupfnudeln


1 kg mehlig kochende Kartoffeln
2 Eier
Weizenmehl (Type 405)
frisch geriebene Muskatnuss
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Zubereitung der Schupfnudeln


Die Pellkartoffeln am Vortag kochen.
Die Kartoffeln am nächsten Tag schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
Die Gewürze und Mehl hinzu geben und den Teig gut durcharbeiten.
Dann die Eier dazugeben.
Sollte die Teigmasse zu weich sein, noch etwas Mehl zugeben.
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben.
Den Teig in Rollen von ca. 4-5 cm ausrollen und schräg in 1 cm. Dicke Scheiben schneiden.
Mit leicht bemehlten Händen, die Scheiben auf dem Schneidebrett so rollen, das kleine Würstchen mit spitzen Enden entstehen.



Schupfnudeln verarbeitung

Die Schupfnudeln in kochendes und stark gesalzenes Wasser geben.
Die Nudeln solange langsam köcheln lassen, bis sie oben schwimmen.
Die Schupfnudeln mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und in Wasser abschrecken.
Abgeschreckte Schupfnudeln

Auf ein Sieb abschütten, abtropfen lassen.

Weiterverwendung:

Die Schupfnudeln in einer Pfanne mit Butter anbraten und sofort servieren.

In einer Pfanne die Nudeln in heißer Butter mit gerösteten Semmelbröseln und Kräutern( Petersilie, Schnittlauch)durchschwenken.

Krautschupfnudeln draus machen.

In Basilikumbutter anbraten.

Tipp:
Oder man fügt dem Teig Geschmacksträger zu, wie z.B. Kräuter, gehackten Spinat, geriebene Nüsse.

Schupfnudeln vertragen in der weiteren Zubereitung intensive Gewürze, bzw. Zugaben, da sie selber recht geschmacksneutral sind.